Ab heute gehe ich mit Maske einkaufen.

Es sind verrückte Zeiten.

Alles fühlt sich irgendwie verändert an. Und zu diesem Gefühl der Veränderung, passt das verpflichtende Tragen von Gesichtsmasken sehr gut. Seit heute darf in ganz Deutschland nur noch mit einer Abdeckung von Mund und Nase zum Einkaufen oder mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren. Aber was erzähle ich euch da? Das dürfte tatsächlich an niemanden vorbei gegangen sein. Ich habe heute auch meine ersten selbst genähten Masken von Freunden erhalten und bin auch gleich einmal damit einkaufen gegangen. Erstaunlich wie schnell etwas zur Normalität wird, wenn alle mitmachen. Es gab eine Person im Laden ohne Maske – und die fühlte sich sichtlich unwohl. Noch letzte Woche wäre ich mir merkwürdig vorgekommen, wenn ich als Einzige mit einer Maske rumgelaufen wäre. Vor allem hier in der Kleinstadt, schaut ja jede*r doch ganz genau, was der andere gerade tut und lässt. Und das Thema Corona wird hier an viele Stellen auch noch etwas belächelt. Man kennt eben niemanden der Covid-19 hat und die Zahl er Erkrankten ist ja eh unglaublich klein. Und das stimmt natürlich, all das trägt dazu bei, dass sich das alles noch viel verrückter und so unwirklich anfühlt.

Ich nehme das Thema sehr ernst.

Ich glaube nicht, dass es hier eine politische oder wirtschaftliche Weltverschwörung gibt. Und ich denke auch nicht, dass Influenza ja viel schlimmer wäre. Ich informiere mich gern auf unterschiedlichen Kanälen und höre mir verschiedene Meinungen an. Aber momentan, sind mir die vielen Informationen auch manchmal zu viel. Alles dreht sich um den kleinen Virus SARS-CoV-2 und es wird auf der einen Seite von Hoffnung und Chancen geredet und auf der anderen Seite werden halbe Weltuntergangsszenarien entworfen. Und genau so ging es mir in den letzten Wochen: Mal bin ich ganz euphorisch, hoffnungsvoll, sehe überall Chancen. Und bereits eine Stunde später könnte ich heulen und mache mir Sorgen um meine und unsere Zukunft, um die finanzielle Situation, wie es in Zukunft weiter gehen soll und die Pessimistin vom Dienst. Nicht dass ich als Frau diese Stimmungsschwankungen nicht schon bereits vor Coronazeiten gehabt hätte. Auf jeden Fall. Aber eben nicht so kontinuierlich über einen so langen Zeitraum und hier ist momentan ja auch kein Ende in Sicht. Wie ihr seht, hab ich es in nur ein paar Sätzen geschafft, total negativ zu werden.

Die Stimmungskurve wieder nach oben

Also, schnell wieder die Sinuskurve nach oben: Lasst uns wieder zu den Masken und den verrückten Zeiten zurück kommen. Verrückte Zeiten verbinde ich ja auch immer mit wilden Zeiten. Und sind wir nicht alle ein wenig wild und verrückt? Fangen wir nicht an neue Dinge auszuprobieren? Wie z.B. eine Maske zu tragen, wenn wir in einen Laden gehen? Ich habe z.B. nun doch mal diesen Blog eingerichtet. Einfach so. Ohne lange drüber nachzudenken. Viele Jahre hat mich die Idee vom eigenen Blog beschäftigt, aber es hat erst eine Krise benötigt, um die Idee in die Tat umzusetzen.

Habt ihr schon eine Maske?

Nein? Wenn nicht, es gibt tolle Anleitungen, wie man sich schnell und Einfach eine Schutzmaske selbst machen kann – und das ohne zu Nähen. Schaut doch mal hier … oder hier. Ein Looptuch einfach über Mund und Nase gezogen funktioniert übrigens auch sehr gut.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s