Der 1. Mai – Ein ganz besonderer Tag

Heute ist ein ganz besonderer Tag für mich! Ein Tag, den ich mit vielen Erinnerungen verbinde. Ja, heute ist der Tag der Arbeit, für Viele einfach nur ein Feiertag und wie ich heute erfahren habe, auch der „Ohne-Hose-Tag“. All das konnte ich in der Vergangenheit vernachlässigen. Und mal schauen, ob dieser Tag in Zukunft jemals eine andere Bedeutung für mich einnehmen wird als jene, dass es der Geburtstag meiner Oma ist bzw. war.

Dieses Jahr ist alles anders

Heute war der erste 1. Mai, den ich anders verbracht habe als all die anderen Jahre. Ich habe bestimmt die letzten 15 Jahre nicht einmal gefehlt zum Geburtstag meiner Oma. Wir sind als Familie zusammen gekommen, sind meist sehr schick Essen gegangen und am Nachmittag haben wir uns die Bäuche mit guten Kuchen und Torten gefüllt. Der 1. Mai hatte bei uns Tradition. Dieses Jahr gibt es diese Tradition nicht mehr.

Im Kreise der Familie

Meine Oma ist im letzten Jahr im September gestorben. Sie hatten einen guten Tod. Und ich konnte das erste Mal erfahren, was es heißt, dass der Tod zum Leben dazu gehört. Meine Oma ist in ihrem Zuhause gestorben, in ihrem Bett und im Kreise ihrer Familie. Wir waren alle da und wir alle konnten uns verabschieden. Es war ruhig und friedlich. Meine Oma hatte ein langes und hartes Leben und sie wusste wann es Zeit war zu gehen. Ich denke noch oft an sie, vor allem, wenn ich in ihrer geerbten Küchenschürze und ihren alten Töpfen in meiner Küche mal wieder etwas koche.

Erinnerungen

Es gibt gute und schlechte Erinnerungen an meine Oma. Aber die Erinnerungen an ihre Geburtstage und an ihren Tod gehören durchaus zu den Positiven. Bitte nicht falsch verstehen. Selbstverständlich bin ich traurig, dass meine Oma nicht mehr da ist. Aber zu sehen, dass man auf solch eine liebevolle und beschützte Art von dieser Welt gehen kann, hat mich tief berührt. Und auch wenn ich noch jung bin und mir der Tod selbstverständlich Angst macht, so habe ich doch einmal mehr verstanden, dass es nicht schlimm sein muss, diese Erde am Ende eines langen Lebens, auch wieder zu verlassen.

Ich bin jetzt auch da!

Hallo und Willkommen auf meinem neuen Blog Kleinstadtgeflüster. Mein Name ist Eva-Maria und ich wohne in einer Kleinstadt mit rund 16.000 Einwohner*innen – wie der Name des Blogs sicherlich schon vermuten lässt. 2017 bin ich in diese Stadt zum Leben und Arbeiten gezogen und liebe sie und die Menschen hier sehr.

Die aktuellen Zeiten lassen mich mutig werden und ich starte hier nun ein Projekt, worüber ich schon lange nachgedacht habe. Ich starte meinen eigenen Blog! Thematisch kann und möchte ich hier nichts einschränken. Es wird um Lifestyle, meine Familie, Liebe und Trauer, aber auch um Politik und Feminismus gehen. Und natürlich um das Leben in der Kleinstadt. Alles Themen, die ich spannend finde und die mich begleiten.

Ich habe in in den letzten Jahren schon immer und viel geschrieben, ob in der Uni oder im Beruf. Doch ich dachte immer es sei es nicht wert meine eigenen Gedanken und Ideen aufs Papier bzw. auf den Blog zu bringen. Das soll sich ab sofort ändern. Nicht, dass ich durch die Corona-Zeit, die uns gerade alle betrifft so viel mehr Zeit hätte. Eigentlich ganz im Gegenteil. Ich gehe immer noch Vollzeit Arbeiten und zu Hause müssen ein Schul- und ein Kitakind betreut werden.

Trotzdem, ich habe irgendwie das Gefühl, ich habe was zu erzählen. Ob das jemand Lesen möchte wird sich zeigen. Ich freue mich natürlich, wenn ein paar von euch mir folgen.

Ich bin auch auf Instagram zu finden!